Informationen zum Blindenfussball

Fachwart  Alexander Fangmann mail

Europameisterschaften Blindenfussball 2017 in Berlin

Am Freitag, den 18. August 2017 eröffnet die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft mit ihrer ersten Partie die IBSA Europameisterschaft im Blindenfußball. Karten für diesen sicherlich spannenden und feierlichen Fußballabend sind ab dem 10. Dezember 2016 erhältlich.

Noch steht der Gegner nicht fest, mit dem sich die Mannschaft um Kapitän Alexander Fangmann als Erstes misst. Dieser wird erst in der Auslosung Anfang kommenden Jahres ermittelt. Somit ist an dieser Stelle alles möglich, wie beispielsweise der Fußballklassiker Deutschland vs. England oder auch Deutschland vs. Italien. "Zusammen mit unseren Fans im Rücken werden wir es jedem Gegner schwer machen. Wir wollen erfolgreich in die Heim-EM starten und ein noch erfolgreicheres Turnier spielen", verdeutlicht Deutschlands Teamkapitän die Ziele der Mannschaft. Auch Team-Manager Dr. Rolf Husmann freut sich auf die EM: "Das ist eine einmalige Gelegenheit für uns  Alle, sportliche Träume zu verwirklichen und zugleich in unserem Land Blindenfußball als eine faszinierende Sportart bekannter zu machen." Für alle Spieler und Zuschauer wird es ein unvergesslicher Startschuss mit Blindenfußball vom Feinsten und einer mitreißenden Eröffnungsfeier. Karten für das Auftaktspiel sind bereits ab 5 Euro pro Person erhältlich und können ab dem 10. Dezember online unter www.euro2017.berlin oder per Telefon unter 030 / 3083387 - 140 erworben werden.

Die IBSA Blindenfußball-Europameisterschaft findet 2017 vom 18. bis zum 26. August auf dem Lilli-Henoch Sportplatz am Anhalter Bahnhof in Berlin statt. Zehn Mannschaften, darunter die Türkei, England, Frankreich, Spanien sowie die deutsche Blindenfußball Nationalmannschaft treten gegeneinander an. Die Platzierungen eins bis vier qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2018 in Spanien. Die IBSA Blindenfußball-Europameisterschaft wird ausgerichtet durch den Behinderten- und Rehabilitationssportverband und gefördert durch den Berliner Senat für Inneres und Sport sowie die Aktion Mensch.

Blindenfußball wird in Deutschland seit 2006 gespielt. Bei dieser Sportart treten pro Mannschaft vier blinde Feldspieler zusammen mit einem sehenden Torwart gegeneinander an. Rasseln im Ball ermöglichen es den Spielern ihn akustisch wahrzunehmen. Der Ruf "Voy" warnt den ballführenden Spieler vor Angreifern. Ein Rufer, auch Guide genannt, unterstützt hinter dem gegnerischen Tor die Stürmer. Das 40 mal 20 Meter große Spielfeld wird links und rechts von einer ca. einen Meter hohen Bande begrenzt, welche den Spielern zur besseren Orientierung auf dem Platz dient.

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