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Auf langer Fahrt zum Jugend-Länder-Cup

Beim diesjährigen Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend in Rostock gingen vom 04.05.- 07.05.2017 insgesamt 120 Athleten und Athletinnen aus ganz Deutschland an den Start, um sich in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen zu messen.

Von Seiten des WBRS waren die 5 Teilnehmer Joshua Gotzmann, Philip Jogwer, Linn Kazmaier, Luis Häcker, Jonas Winkeler und die Betreuer Joachim Rieker (WBRS Fachwart Kinder und Jugend) und Gabriele Kazmaier dabei.

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Besuch der Eiswelt nach dem Wettkampf

Ursprünglich war geplant die lange Reise von Stuttgart nach Rostock mit dem Zug zu begehen. Wegen des Transports eines Wurfstuhls jedoch war die Herausforderung mit dem Umsteigen bei einer Zugfahrt zu groß, weswegen die Reise mit einem Kleinbus gemeistert wurde. Dieser wurde bereits am Mittwoch von Joachim Rieker in Heilbronn abgeholt. Die Reise begann dann am Donnerstag um 9 Uhr in Kornwestheim am Bahnhof. Viele hatten bis dahin schon eine längere Anreise hinter sich. Während der Fahrt nach Rostock konnten sich die Teilnehmer jedoch untereinander bereits kennen lernen und miteinander beschäftigen, sodass die lange Fahrt gut gemeistert wurde. Insgesamt waren es am Anreisetag fast 10 Stunden Fahrt.

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Die Ankunft am Abend nach 18 Uhr im Hotel Sportforum verlief unter Zeitdruck, da zwischen Abendessen und Eröffnungsveranstaltung nicht sehr viel Zeit lag. So konnten die Zimmer auch erst nach der Eröffnung bezogen werden. Dafür entschädigten die schönen und komfortabel eingerichteten Doppelzimmer, sowie das leckere und reichhaltige Frühstück am nächsten Morgen. Nach dem Frühstück gab es ein leichtes Training, auch zur Lockerung gegen das lange Sitzen bei der Fahrt am Vortag.

Trainiert wurde auf einem gut ausgebauten Gelände mit zahlreichen Trainingsmöglichkeiten. Allen Sportlern werden hier sehr gute Bedingungen geboten zu denen neben dem Leichtathletikstadion auch ein Sportbad zählt.
Der Jugend-Länder-Cup zeigte die große Bandbreite an unterschiedlichen Behinderungen bei den Sportlern auf und bot die Möglichkeit, dass Sportler mit unterschiedlichem Trainingsstand miteinander trainieren können. Auch war es für viele Sportler eine positive Erfahrung, andere Sportler mit gleichen Einschränkungen zu treffen und sich im Training und Wettkampf auf gleicher Ebene messen zu können.

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Nach der Klassifizierung der Wettkampfteilnehmer am Samstagmittag bot der Veranstalter nach dem Mittagessen ein tolles Rahmenprogramm. Die Teilnehmer lernten bei einer Schiffsführung mit dem Knoten knüpfen einen Teil der hanseatischen Kultur kennen und lernten einiges über die Schifffahrt. Danach wurde noch das Drachenbootfahren ausprobiert. Nach diesem spannenden Nachmittag ging es dann am Freitagabend früh ins Bett, um für den Wettkampf am nächsten Tag fit und ausgeschlafen zu sein.

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Bei den Leichtathletik Wettkämpfen am Samstag erzielten die Württemberger Teilnehmer durchweg sehr gute Ergebnisse. Bei den Schwimmwettkämpfen war aus Württemberg leider kein Starter vertreten. 

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Nach den Wettkämpfen stand allen Teilnehmen bis zu den Siegerehrungen am Samstagabend noch freie Zeit zur Verfügung, die von den Württembergern genutzt wurde, um den Karls Erdbeerhof zu erkunden. Dort wurde die Eiswelt samt Eisrutsche ausprobiert und eine Bonbonmanufaktur besucht.

Die Abschlussfeier des Jugend-Länder-Cups mit den Siegerehrungen fand in der VIP-Lounge von Hansa Rostock statt. Dort feierten die Teilnehmer ausgiebig und die Vertreter der einzelnen Landesverbände konnten sich untereinander austauschen.

Am Sonntag wurde direkt nach dem Frühstück die Rückreise angetreten und alle Beteiligten waren froh, nach einer zehnstündigen Fahrt wieder zuhause zu sein.

Nachdem im letzten Jahr der WBRS keinen Starter zum Jugend-Länder-Cup gemeldet hatte, waren sich nun alle Beteiligten darüber einig, dass der Jugend-Länder-Cup 2017 eine tollen Veranstaltung war. Trotz des großen Aufwandes sollte überlegt werden, nach 2003 diese Veranstaltung auch wieder in Württemberg auszurichten.

 

Ergebnisse Leichtathletik: Link

 

Text: Katharina Söllner Bilder: Gabi Kazmaier und Joachim Rieker

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